1. Kurzfassung
2. Vor- & Nachteile
3. Das wird benötigt
4. Vorbereitung
5. So wirds gemacht

 
1) Kurzfassung

Diese Technik ähnelt vom Grundprinzip her der Wachsreserviertechnik, nur dass Sie hier ohne das Wachs auskommen und trotzdem sehr filigran verzierte Eier erhalten. Der Trick dabei ist, dass bei dieser Technik zwar ebenfalls die Farbe daran gehindert wird, die Eioberfläche gleichmäßig einzufärben, aber das Abdeckmaterial fertig und kostenlos ist. Darüber hinaus ist das Pflanzenmaterial auch noch überall zu bekommen. Die auf das Ei gedrückten Blüten und Blätter sind nach dem Färben als weißer Abdruck auf dem Ei zu erkennen. Mit etwas Kreativität sind der Formenvielfalt bei dieser Technik keine Grenzen gesetzt!

 
2) Vorteile

Nachteile

 
3) Das wird benötigt

 
4) Vorbereitung

Wie immer beginnt die Vorbereitung mit den Eiern. Je nach Zweck werden sie nach Geschmack weich oder hart gekocht bzw. in rohem Zustand zum späteren Ausblasen verwendet. Notfalls ist es auch möglich die Eier zuerst auszublasen. Dann sind jedoch zum Färben kleine Gläschen (z.B. von Babynahrung oder Kaffeesahne) notwendig, die das Ei in die Farbe tauchen. Weiterhin muss dann auch zum Färben das Loch wieder verschlossen werden (z.B. mit Wachs)
Dann werden die Beinteile einer Feinstrumpfhose in ca. 15 cm lange Stücke geschnitten. Sehr gut machen sich auch Füßlinge aus dem selben Netzmaterial. Das Sammeln von kleinen Blättchen und Blüten kann mit einem kleinen Spaziergang in die langsam erwachende Natur verbunden werden. Zur Zeit des Osterfestes blühen häufig schon die Gänseblümchen, Krokusse, Märzenbecher und Primeln, deren Blüten und Blättchen sehr gut zu verwenden sind. Auch die Blätter des Löwenzahns ergeben sehr interessante Muster. Zu Hause werden sie noch gut mit kaltem Wasser abgespült und sind damit fertig zur Verwendung. Evtl. kann es sich als vorteilhaft erweisen, die Pflanzenteile auch mit heißem Wasser abzubrühen, da sie dann weicher sind und besser auf der Eioberfläche haften. Der Nachteil dabei ist jedoch, dass nur noch der Umriss und nicht mehr die feine Aderung der Pflanzenteile nach dem Färben erkennbar ist. Eine gute Mischung dieser Varianten ist das Pressen von Pflanzenteilen und dann die Verwendung dieser getrockneten Stücke.
Zuletzt wird schließlich der Farbsud zubereitet und außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahrt.

 
5) Durchführung

Die Pflanzenteile werden befeuchtet (besonders wichtig bei getrockneten Pflanzenteilen), damit sie besser auf dem Ei haften und in einem beliebigen Muster aufgebracht. Es kann sich als vorteilhaft herausstellen, nur eine Seite des Eies zu verzieren, da beim Umdrehen meist ein Teil der Pflanzen wieder abfällt. Dann wird der Abschnitt der Feinstrumpfhose über das Ei gestülpt, was mit der Hilfe einer zweiten Person meist sehr viel leichter gelingt. Abschließend die Enden so mit einem Gummi verschließen, dass das Netzgewebe dicht auf dem Ei aufliegt und damit die Pflanzenteile fixiert. Das Ganze wird nun nach Vorschrift gefärbt und anschließend mit Küchenpapier halbwegs trocken getupft.
Im nächsten Schritt - dem Entfernen des Netzgewebes - empfiehlt sich die Verwendung von Handschuhen! Ein Gummi wird wieder entfernt und der Feinstrumpfhosenabschnitt vom Ei gezogen, die Pflanzenteile entfernt und das Muster bestaunt. Nachdem alles noch einmal trockengetupft wurde, kann dem Ei durch das Einreiben mit Öl oder Speck noch ein seidiger Glanz verpasst werden.

TIPP: Auch bei dieser Technik ist mehrfarbiges Arbeiten möglich, wenn das Ei in der Vorbereitungsphase schon einmal in einer hellen Farbe gefärbt wird.

März 2005

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