1. Kurzfassung
2. Vor- & Nachteile
3. Das wird benötigt
4. Vorbereitung
5. So wirds gemacht

 
1) Kurzfassung

Das hier vorgestellte Mamorieren kann - mit wenig Hilfe - von jedem Kind durchgeführt werden, das in der Lage ist ein Ei festzuhalten. Der Mamor, der mit seinen zufälligen Strukturen und Farbverläufen zum Vorbild und Namensgeber für diese Technik geworden ist, war aufgrund dieser Eigenschaften immer ein sehr begehrtes und einzigartiges Baumaterial. Auch die Eier, die mit dieser Technik entstehen, sind in ihren Farbverläufen und -kompositionen einzigartig. Da das Verzieren obendrein auch noch sehr schnell geht, bietet sich das Marmorieren an, um einen individuellen Osterstrauß zu gestalten.

 
2) Vorteile

Nachteile

 
3) Das wird benötigt

 
4) Vorbereitung

Es empfiehlt sich natürlich auch bei dieser Technik, die Vorbereitung bei den Eiern zu beginnen. Da das Mamorieren sehr schnell geht, sollten mindestens zehn bis zwanzig Eier bereitliegen - die Kinder werden dankbar sein. Am besten beginnt man damit schon lange vor Ostern.
Schwieriger zu beschaffen sind jedoch die Farben. Flüssige Farben auf Ölbasis wie z.B. Kaltkeramikfarben sind häufig in Bastelläden oder in Fachläden mit Künstlerbedarf zu erhalten. Wie auf dem Bild zu sehen, reichen bereits wenige Grundfarben aus, die aufgrund des geringen Verbrauchs auch sehr lange reichen. Um später die Farbe auf das Wasser zu tropfen, wurden hier kurze Holzstäbchen verwendet. Wer eine entsprechende Anzahl Pipetten besitzt, oder sogar über Farbgefäße mit entsprechender Dosiermöglichkeit verfügt, kann auf die Holzstäbchen verzichten und dazu auch noch genauer dosieren.
Als Trägermaterial für die Farbe wurde hier einfach Wasser verwendet. Etwas schöner werden die Eier, wenn verdünnter Tapeten- oder Mehlkleister genommen wird. Welches Trägermaterial auch verwendet wird, der Kunststoffbecher sollte damit gefüllt werden (bis ca. 1 cm unter dem Rand). Zuletzt noch das schmale Glas für die fertigen Eier bereitstellen und los gehts.

 

 
5) Durchführung

Zunächst wird ein Ei auf einen Schaschlikspieß gesteckt. Sind die Löcher so groß, dass der Spieß durch beide Löcher hindurchgeht, kann das Ei durch zwei Gummis, die man ober- und unterhalb des Eis um den Holzstab wickelt, fixiert werden. Dies verhindert auch das Abrutschen des Eies, wenn die Kinder den Stab versehentlich zu schräg halten und damit evtl. auch schwer zu entfernende Farbflecke.
Nun kann man die Farbe auf die Trägerflüssigkeit - in unserem Fall der Einfachkeit halber Wasser - auftröpfeln. Mit einem weiteren Holzstab wird dann die ölige Farbschicht auf dem Wasser vorsichtig verrührt. Ob und wie stark dieses Verrühren stattfindet, kann je nach Geschmack variieren. Das Ergebnis dessen findet sich am Ende fast genauso auf dem Ei wieder.

Der eigentliche Färbeprozess beschränkt sich darauf, das Ei in die Farbschicht (und damit auch in das Wasser) zu drücken und gleichmäßig zu drehen. Die Eintauchtiefe und Drehgeschwindigkeit bestimmt neben dem Verteilen der Farbe maßgeblich das Ergebnis und erfordert meist einige Versuche.
Ist man zufrieden, kann das Ei mit dem Holzstäbchen zum Trocknen in das Glas gestellt werden. Je nach Farbe kann das bis zu einer Stunde dauern, so dass für jedes Ei ein eigener Holzspieß benötigt wird. Um gleichmäßige Verläufe zu erhalten, kann die Restfarbe auf dem Wasser nach jedem Ei wieder entfernt werden. Dafür nimmt man ein eigens dafür verwendetes Ei oder evtl. auch Küchenpapier.

 

März 2006

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